Häufig gestellte Fragen zu

Behörden und Organisationen

Der Finanzplatz Schweiz besteht aus folgenden wichtigen Akteuren:

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Banken

Der Bankensektor in der Schweiz zeichnet sich neben zahlreichen andern Qualitäten durch seine Vielfalt aus. Das Schweizer Bankensystem basiert auf dem Prinzip der Universalbank. Alle Banken können alle Bankdienstleistungen anbieten. Dennoch haben sich sehr unterschiedliche Bankengruppen entwickelt, die sich zum Teil spezialisiert haben.

Das Schweizer Bankensystem ist auf dem Modell der Universalbank aufgebaut. Das heisst: Alle Banken können alle Bankdienstleistungen anbieten, zum Beispiel: Kredit- bzw. Aktivgeschäft, Vermögensverwaltung und Anlageberatung, Zahlungsverkehr, Passivgeschäft (Sparkonti etc.), Wertschriftengeschäft (Börsenhandel), Emissionsgeschäft (Ausgabe von Anleihen) oder Finanzanalyse.

Spezialisierungen der Banken:
- Grossbanken
- Privatbanken
- Kantonalbanken
- Regionalbanken und Sparkassen
- Raiffeisen Gruppe
- Auslandbanken
- Übrige Banken
Mehr dazu auf dieser Website unter «Bank auswählen».

Quelle: www.swissbanking.org

Finanzintermediäre ohne Bankenstatus

Ausser den Banken und ihren Gemeinschaftseinrichtungen sind weitere Finanzintermediäre in Gestalt von Nicht-Banken auf dem Finanzplatz aktiv. Zu den Finanzintermediären, die einer spezifischen Bundesaufsicht unterstellt sind, zählen namentlich die Fondsleitungen schweizerischer Anlagefonds (Anlagefondsgesetz), die Lebensversicherungsgesellschaften (Versicherungsaufsichtsgesetz) und die Effektenhändler (Börsengesetz). Darüber hinaus gibt es eine Anzahl weiterer Finanzintermediäre, die lediglich dem Geldwäschereigesetz unterstehen. Dazu zählen alle Personen, die berufsmässig fremde Vermögenswerte annehmen, aufbewahren oder helfen, sie anzulegen oder zu übertragen (z.B. Vermögensverwalter, Brokers, Wechselstuben, Anwälte, Kreditkartenunternehmen). Insbesondere die unabhängigen Vermögensverwalter sind bedeutend und zahlreich. Diese sind im Verband schweizerischer Vermögensverwalter VSV zusammengeschlossen. Die verwalteten Vermögen seiner Mitglieder betragen schätzungsweise gut 100 Mrd. CHF oder 3 Prozent des gesamten Marktes. Die unabhängigen Vermögensverwalter pflegen einen engen Kontakt mit einer oder mehreren Banken, welche für ihre Kunden die Konten bzw. Depots führen.

Quelle: www.swissbanking.org

Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg)

Die Schweizerische Bankiervereinigung (SBVg) wurde 1912 in Basel als Verein gegründet und zählt heute knapp 768 Mitgliedinstitute (davon 405 Raiffeisenbanken) und ca. 11'333 Einzelmitglieder. In der Geschäftsstelle sind 54 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. In insgesamt 12 Kommissionen und ihren Arbeitsgruppen werden die wichtigsten Fragen und Themen bearbeitet. In diesen Gremien sind 440 Vertreter der verschiedenen Bankengruppen und die Spezialisten der SBVg tätig. Homepage: www.swissbanking.org.

Quelle: www.swissbanking.org

Eidgenössische Bankenkommission (EBK)

Die Aufsicht über die Banken, Börsen, Effektenhändler und Fondsleistungen liegt bei der EBK. Sie erteilt ihnen jeweils die Bewilligung zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit und überwacht diese laufend über die bankengesetzlichen Revisionsstellen. Bei Gesetzesverletzungen oder Missständen kann sie Massnahmen zu deren Behebung anordnen und dem betroffenen Unternehmen in einem schweren Fall die Bewilligung entziehen. Homepage: www.ebk.ch.

Quelle: www.swissbanking.org

Schweizerischer Bankenombudsman

Der Schweizerische Bankenombudsman dient als Anlaufstelle für Kunden, die mit ihrer Bank einen Streit haben, aber nicht vor Gericht gegen sie vorgehen möchten. Er ist eine neutrale Institution, die auf einer unabhängigen Stiftung beruht, vermittelt zwischen den Parteien, hat aber keine schiedsrichterlichen Zuständigkeiten. Er kann also den Beteiligten eine Lösung empfehlen, aber nicht vorschreiben. Trotzdem ist seine Tätigkeit in vielen Fällen erfolgreich. Homepage: www.bankingombudsman.ch.

Quelle: www.swissbanking.org

Schweizerische Nationalbank (SNB)

Sie ist die Zentralbank der Schweizerischen Eidgenossenschaft und führt selbständig die Währungspolitik des Landes. Als «Lender of Last Resort» trägt sie eine gewisse Verantwortung für die Liquiditätsversorgung der Schweizer Wirtschaft. Anders als z.B. die Bank of England hat sie aber keine Befugnisse im Rahmen der Bankenaufsicht - dafür ist die Eidgenössische Bankenkommission zuständig. Homepage: www.snb.ch.

Quelle: www.swissbanking.org

SWX Group  *)

Die SWX Group zählt zu den führenden europäischen Börsendienstleistern und bietet ihren Kunden ein umfassendes Portfolio von Lösungen rund um den nationalen und grenzüberschreitenden Handel von Effekten. Homepage: www.swxgroup.com.

Quelle: www.swissbanking.org

Swiss Financial Services Group AG (SIS)  *)

Die in der Wertschriftendienstleistung tätige Holdinggesellschaft SIS Swiss Financial Services Group AG bildet das Dach der vier Unternehmen SIS SegaInterSettle AG, SIS x-clear AG, SAG SIS Aktienregister AG und SIS Systems AG. Homepage: www.group.sisclear.com.

Quelle: www.swissbanking.org

Telekurs Group *)

Die Telekurs Group ist ein international tätiges Dienstleistungsunternehmen mit den Schwerpunkten kartenbasierte Zahlungstransaktionen, elektronische Zahlungssysteme und internationale Finanzinformationen. Homepage: www.telekurs.com.

Quelle: www.swissbanking.org

Swiss Financial Market Services AG (SFMS)

*) Die drei Akteure SWX, SIS und Telekurs haben Anfang 2008 zur Swiss Financial Market Services AG fusioniert. Homepage: www.sfms.com.